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BIOGRAFIE

Hallo Leute,

Anfang 1998 dachte ich mir nix, dir nix: "Eigentlich könnste ja mal auflegen!" Noch heute einen ganz besonderen Dank denen, die mir das Mischpult inclusive dem restlichen Equipment zusammengeschlossen haben, denn ich hatte von allem null!!! Ahnung. Die Einschalt-und Antriebsknöpfchen der Plattenspieler fand ich jedoch ohne weiteres...

Auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt schon fast 26! Jahre alt war, hatte ich doch recht gut die Kurve gekriegt und auch einiges bewegen können. Meine ersten Auftritte unter meinem alten Synonym  "Miss Beta-Betrec" waren Ende 1999 im Frühclub der damaligen East-Side-Lobby in der Grossen Freiheit ( HH), im Kish-Kush und diversen anderen Läden. Meine größten Highlights waren die "Amazone" im März 2001im Schlachthof (HH), die G-Move After Party der "Frequenzberater" im Juni 2001 im Ex- Phonodrome sowie das "Fusion-Festival" 2002 an der Müritz.

Mein Style umfasst ein große Bandbreite von oldschool trancig ( L.S.G, Paul v. Dyk, Sven Väth) bis technoidem Sound. Ambient Arts ( Oliver Ho) sowie volle Dynamik (Adam Beyer, Chris Liebing) sind hierbei ein fester Bestandteil. Auch bei House ( Armand van Helden, Bob Sinclair) schöpfe ich aus vielen Richtungen des musikalischen Genres.

Dass ich sowieso äußerst experimentierfreudig bin, zeigt mein derzeitiges Tummeln in den Sparten der 80er und 70er. Depeche Mode, Madonna, ABBA und Gloria Gaynor sind hier meine ganz großen Favoriten. Es ist für mich jedenfalls ein absolut schönes Gefühl zu erleben, wie toll sich doch diese Styles mit dem Sound der heutigen Zeit verknüpfen lassen, auch wenn es teileweise mit einem recht nervenaufreibenden Aufwand verbunden ist. Für ein abwechslungsreiches Set ,egal welche Musikrichtung es auch beinhaltet, ist mir keine Anstrengung zu schade und darauf bin ich auch sehr stolz!
Aufgrund meines derzeitigen Schmuckprojektes hatte ich meine Auflegerei erst mal in den Hintergrund gestellt, die Lust dazu ist trotzdem noch immer allgegenwärtig. Wenn man erst einmal damit angefangen hat, kommt man einfach nicht mehr davon los!

Ich hoffe, dass ich Euch mit der Fülle von Informationen nicht allzu sehr "erschlagen" habe.

Mein Kredo ist es jedenfalls, das Djing als eine Art kreativer Kunst zu sehen, unter einfachen aber auch schwierigen Bedingungen eine musikalisch funktionierende Einheit mit sich selbst und vor allem dem Publikum zu finden